Ölpreise geben leicht nach

Öl
(Bild: © Witold Krasowski - Fotolia.com)

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New York –  Die Ölpreise haben am Montag etwas zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete gegen Mittag 102,97 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Freitag. Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 31 Cent auf 95,65 Dollar.

Händler erklärten den leichten Verkaufsdruck am Ölmarkt unter anderem mit enttäuschenden Konjunkturdaten aus China. In der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager im Verarbeitenden Gewerbe im August etwas stärker als erwartet eingetrübt.

Opec erhöht Fördermenge
Ausserdem hat die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) die Fördermenge an Rohöl trotz der Krise im wichtigen Förderland Irak erhöht. Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg stieg die durchschnittliche Produktion des Ölkartells um 891 000 Barrel pro Tag auf täglich rund 31 Millionen Barrel. Dies ist das höchste Niveau seit einem Jahr. Höhere Fördermengen wurden aus den Opec-Mitgliedsstaaten Nigeria, Saudi-Arabien, Angola und dem Irak gemeldet. Im weiteren Handelsverlauf rechnen Händler mit einem eher ruhigen Handel am Ölmarkt. In den USA bleiben die Märkte wegen eines Feiertags geschlossen und fallen als Impulsgeber aus.

Der Preis für Opec-Rohöl legte zuletzt leicht zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 99,99 Dollar. Das waren zwei Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/ps/cs)

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