Ölpreise sinken – Markt trotz Krisen «tiefenentspannt»

Öl
(Bild: © Witold Krasowski - Fotolia.com)

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New York / London – Die Ölpreise sind zu Beginn der neuen Handelswoche gefallen. Am Montagabend kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 107,11 US-Dollar. Das waren 1,28 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 90 Cent auf 101,17 Dollar.

«Der Ölmarkt zeigt sich von den zahlreichen Krisenherden weiterhin unbeeindruckt», kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank. Die «Tiefenentspanntheit» der Marktteilnehmer sei trotz der beträchtlichen Angebotsrisiken erstaunlich. Sollte es mit Blick auf die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine zu einem Umdenken am Ölmarkt kommen, könnte dies zu einem erheblichen Preisanstieg führen, warnen die Commerzbank-Fachleute.

Enttäuschende Daten vom US-Häusermarkt
Belastet wurden die Ölpreise zudem durch enttäuschende Daten vom US-Häusermarkt. Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe war überraschend zurückgegangen. Der Immobilienmarkt ist wichtig für die Konjunkturentwicklung in den USA. (awp/mc/upd/ps)

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