Ölpreise drehen ins Plus

Öl
(Bild: © Witold Krasowski - Fotolia.com)

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New York – Die Ölpreise haben am Dienstag nach anfänglichen Verlusten ins Plus gedreht. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 58,68 US-Dollar und damit 56 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,17 Dollar auf 53,31 Dollar.

Spekulationen, dass der Rückgang der Bohraktivitäten in den USA die Förderung drücken könnten, hätten die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Die US-Energiebehörde IEA wird zudem an diesem Mittwoch ihre Zahlen zu den Rohöllagerbeständen veröffentlichen. Zuletzt war die Förderung erstmals seit Monaten wieder gefallen, was zeitweise einen deutlichen Preisanstieg beim Rohöl auslöste.

Rohstoffexperten von Goldman Sachs gehen aber davon aus, dass die Ölreserven in den USA weiter ungewöhnlich hoch sein werden. Die Entwicklung der Lagerbestände in der grössten Volkswirtschaft der Welt dürfte demnach die Ölpreise nach Einschätzung der Investmentbank bis ins kommende Jahr belasten. In den USA waren die Ölreserven zuletzt erneut auf Rekordstände gestiegen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte zuletzt zu. Das Opec-Sekretariat meldete am Dienstag, dass der Korbpreis der Ölsorten des Kartells am Montag bei 53,20 US-Dollar gelegen habe. Das sind 28 Cent mehr als am vergangenen Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/pg)

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