Ölpreise legen zu – Opec+ zunehmend im Blick

Oil
(Photo by Robin Sommer on Unsplash)

New York / London – Die Ölpreise sind am Montag etwas gestiegen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 64,82 US-Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 20 Cent auf 61,70 Dollar. Zurzeit rangieren die Ölpreise leicht unterhalb ihrer höchsten Stände seit gut einem Jahr.

Angetrieben wurden die Erdölpreise durch die gute Stimmung an den Aktienmärkten. Öl zählt zu den riskanteren Anlagen, die durch steigende Aktienkurse beflügelt werden. Für etwas Belastung sorgte hingegen der stärkere Dollar, der den in der US-Währung gehandelten Rohstoff für Anleger ausserhalb des Dollarraums verteuerte. Das lastete auf der Nachfrage.

Zurzeit rangieren die Ölpreise leicht unterhalb ihrer höchsten Stände seit gut einem Jahr. Auftrieb kommt seit Wochen durch die Aussicht auf konjunkturelle Besserung infolge anziehender Corona-Impfungen.

Im Laufe der Woche rückt zunehmend die Förderpolitik des grossen Ölverbunds Opec+ in den Mittelpunkt. Der Zusammenschluss muss über seine künftige Produktion entscheiden. Derzeit wird das Angebot künstlich knapp gehalten, um die Rohölpreise zu stützen, da die Nachfrage durch die Corona-Krise geschwächt ist. (awp/mc/pg)

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