Ölpreise setzen Höhenflug fort

Oil
(Pixabay)

New York – Die Ölpreise haben am Freitag weiter zugelegt. Nachdem es im Verlauf der Woche zeitweise kräftig nach oben ging und mehrfach neue Jahreshöchststände erreicht wurden, ging es im Mittagshandel nur noch vergleichsweise leicht nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 59,44 US-Dollar und damit 33 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 32 Cent auf 56,81 Dollar.

Seit Beginn der Woche befinden sich die Ölpreise in einem Höhenflug, angetrieben durch Fortschritte bei den Corona-Impfungen in den USA und durch eine Reihe robuster Konjunkturdaten aus der grössten Volkswirtschaft der Welt. Ausserdem sorgte im Wochenverlauf eine insgesamt freundliche Stimmung an den Finanzmärkten für Rückenwind bei den Ölpreisen.

„Die Preisrally am Ölmarkt setzt sich fort“, kommentierte Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank das Handelsgeschehen. Er verwies ausserdem auf die Preispolitik führender Ölstaaten. So habe Saudi-Arabien den Abnehmern in Asien für den Monat März keine Rabatte eingeräumt und die Preisaufschläge entgegen den Erwartungen beibehalten. „Dies ist ein Indiz für eine robuste Nachfrage insbesondere in Asien“, sagte Weinberg.

Marktbeobachter sprachen vom grössten wöchentlichen Anstieg der Ölpreise seit Oktober. Neben der freundlichen Marktstimmung wurden die Ölpreise auch durch jüngste Aussagen aus den Reihen der in der Opec+ organisierten Förderstaaten gestützt, die ein Abschmelzen der globalen Lagerbestände an Rohöl anstreben. (awp/mc/pg)

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