Ölpreise steigen

Oil
(Image by Nicola Giordano from Pixabay)

New York / London – Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 58,62 US-Dollar. Das waren 39 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 24 Cent auf 54,70 Dollar.

Der Markt schaut aktuell etwas optimistischer auf den Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China. US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass die Auseinandersetzung mit Peking nicht von allzu langer Dauer sein wird. «Ich habe das Gefühl, dass das ziemlich kurz laufen wird», sagte er am Donnerstag (Ortszeit) in Morristown im US-Bundesstaat New Jersey.

Es gebe gute Diskussionen, die Chinesen wollten unbedingt ein Abkommen. Die Unsicherheit die mit dem Handelskonflikt verbunden war, hatte zuletzt die als sicher geltenden Staatsanleihen deutlich gestützt.

Teil der jüngsten Verluste wettgemacht
Die Ölpreise haben so einen Teil der jüngsten Verluste wettgemacht. Zur Wochenmitte hatten Konjunktursorgen und ein überraschender Anstieg der Ölreserven in den USA die Ölpreise noch deutlich belastet.

Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank verwies auf die zuletzt starken Preisschwankungen am Ölmarkt. Er sieht den Ölpreis derzeit als «Spielball der überlagernden Erwartungen für die Weltkonjunktur und damit gefangen zwischen Konjunktursorgen und Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Handelsstreits». (awp/mc/ps)

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