Ölpreise nach Hilfsangebot an Spanien gestiegen

Ölfässer

New York – Die Ölpreise haben am Montag von der freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten nach dem Hilfsangebot an Spanien profitiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Auslieferung kostete im Mittagshandel 100,35 US-Dollar. Das waren 85 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 91 Cent auf 85,00 Dollar. Zwischenzeitlich waren die Ölpreise noch deutlicher gestiegen, gerieten jedoch nach Gewinnmitnahmen wieder unter Druck.

Die von den Euro-Finanzministern zugesagte Hilfe für spanische Banken hat nach Einschätzung der Commerzbank für eine Aufhellung der Stimmung an den Finanzmärkten und so auch bei den Ölpreisen gesorgt. Für zusätzliche Unterstützung hätten die in der Nacht veröffentlichten chinesischen Importzahlen gesorgt. China hat laut Commerzbank den starken Preisrückgang im Mai offensichtlich dazu genutzt, seine Rohstoffvorräte aufzustocken. China trete so als preisstabilisierender Faktor am Ölmarkt auf.

Opec-Öl deutlich günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist deutlich gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 95,87 US-Dollar. Das waren 1,83 Dollar weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren durchschnittlichen Ölpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps)

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