Ölpreise geben nach

Öl
(Bild: © Witold Krasowski - Fotolia.com)

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New York / London – Die Ölpreise haben am Montag nachgegeben. Gegen Mittag kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar 106,67 US-Dollar. Das waren 58 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Ölsorte WTI fiel um 83 Cent auf 91,89 Dollar.

Am Ölmarkt habe der überraschend schwache US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag weiter nachgewirkt und für leichten Verkaufsdruck gesorgt, sagten Händler. Im Dezember war der Anstieg der Beschäftigung in der grössten Volkswirtschaft der Welt unerwartet schwach ausgefallen. Im weiteren Handelsverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, an denen sich die Anleger orientieren könnten.

Entspannung im Atomstreit zwischen dem Iran
Ausserdem nannten Experten die weitere Entspannung im Atomstreit zwischen dem Iran und westlichen Industriestaaten als Grund für den Preisrückgang am Ölmarkt. Ein im vergangenen Jahr gefundener erster Kompromiss tritt in der kommenden Woche in Kraft und sieht eine leichte Lockerung der Sanktionen gegen den Iran vor. Jetzt soll in den kommenden sechs Monaten eine umfassende Lösung im Atomstreit gefunden werden.»Sollte es zu einer weiteren Einigung im Atomstreit kommen und die Iran-Sanktionen vollständig aufgehoben werden, könnten bis zu einer Million Barrel pro Tag an iranischem Öl verfügbar werden», so die Prognose von Rohstoffexperten der Commerzbank. (awp/mc/upd/ps)

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