Ölpreise gefallen

Oil
(Photo by Zachary Theodore on Unsplash)

New York – Die Ölpreise haben am Montag nachgegeben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 65,67 US-Dollar. Das waren 43 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 25 Cent auf 61,89 Dollar.

Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg verwies auf «Hiobsbotschaften» aus Indien und Japan. Dort sei die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus stark gestiegen, es seien grössere Mobilitätseinschränkungen beschlossen worden. «Beide Länder zählen zu den weltweit grössten Rohölimporteuren», so Weinberg.

Der Experte verwies auch auf die klimapolitische Wende in den USA unter Präsident Joe Biden, die den Ölpreis langfristig unter Druck bringen dürfte. «Ein Belastungsfaktor dürfte auch die zunehmende Erkenntnis sein, dass die USA in den kommenden Jahren eine Wende weg von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien vollziehen werden», schrieb Weinberg. Schliesslich seien die USA weiterhin das mit Abstand weltgrösste Ölverbrauchsland der Welt. (awp/mc/pg)

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