Ölpreise gefallen – Irakische Armee erobert offenbar Gebiete zurück

Öl
(Bild: © Witold Krasowski - Fotolia.com)

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New York / London – Die Ölpreise haben am Montag ins Minus gedreht. Erfolge der irakischen Armee im Kampf gegen die islamistische Isis-Miliz hätten die Ölpreise belastet, sagten Händler. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 114,24 US-Dollar. Das waren 58 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 61 Cent auf 106,23 Dollar.

Nach den jüngsten Gebietsgewinnen der sunnitischen Kampftruppe Isis habe die irakische Armee wieder Gebiete in der Nähe zur Grenze von Syrien und Jordanien zurückerobert. Die Lage im Opec-Land Irak bleibt aber weiter sehr angespannt. Die sunnitische Kampfgruppe Isis hatte am Wochenende mehrere Orte im Westirak an der Grenze zu Syrien und Jordanien eingenommen.

Opec-Öl teurer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg zuletzt ebenfalls. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 110,48 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/ps)

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