Ölpreise drehen leicht ins Minus

Rohöl
(Foto: Pixabay)

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New York / Wien – Die Ölpreise haben am Montag nach zeitweisen Gewinnen leicht ins Minus gedreht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete 66,45 US-Dollar und damit ein Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 28 Cent auf 58,87 Dollar.

Zwiespältige Signale kamen aus China, dem Land mit der weltweit zweitgrössten Ölnachfrage. Die Industriestimmung, gemessen am HSBC-Einkaufsmanagerindex, fiel im April auf den tiefsten Stand seit einem Jahr. Der Indikator lässt auf eine schrumpfende Produktion schliessen, was für sich genommen am Ölmarkt belastet. Andererseits schürt das sich abschwächende Wachstum Erwartungen auf konjunkturbelebende Massnahmen durch Regierung und Notenbank, was die Ölpreise tendenziell stützt.

Nach Einschätzung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) bestimmen derzeit weniger die Fundamentaldaten den Ölpreis. Stattdessen würden spekulative Investitionen eine grosse Rolle für die Preisfindung spielen, heisst es im Monatsbericht der Opec.

Auch Opec-Öl günstiger
Der Preis für Opec-Rohöl ist gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis der Ölsorten des Kartells am Freitag bei 62,18 US-Dollar gelegen habe. Das waren 3 Cent weniger als am Vortag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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