Ölpreise unbeeindruckt von Russland-Sanktionen

Öl
(Bild: © Witold Krasowski - Fotolia.com)

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New York / London – Die Ölpreise haben auch am Donnerstag wenig Reaktionen auf die internationalen Krisenherde gezeigt. Trotz eines russischen Importverbots für Waren aus der EU und den USA traten die Notierungen am Rohölmarkt mehr oder weniger auf der Stelle. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 104,59 US-Dollar und damit soviel wie am Vorabend. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel hingegen leicht um 13 Cent auf 96,79 Dollar.

Bereits seit Wochen ist von steigenden Risikoaufschlägen für Rohöl nichts zu sehen, obwohl von zahlreichen militärischen Konflikten Gefahren für die politische Ordnung ausgehen. Zuletzt hatte Russland im Rahmen der Ukraine-Krise Importverbote für Waren aus der EU und aus den USA verhängt und Experten warnen mittlerweile vor einem Handelskrieg. Einige Beobachter nennen das nach wie vor reichliche Ölangebot als Grund für die Gelassenheit der Investoren.

Opec-Öl erneut günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 102,05 US-Dollar. Das waren 18 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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