Ölpreise erneut gefallen

Öl
(Bild: © Witold Krasowski - Fotolia.com)

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New York / London – Die Ölpreise sind am Freitag erneut gefallen. Händler verwiesen auf sich abschwächende geopolitische Risiken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am späten Nachmittag 110,66 US-Dollar. Das waren 34 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 32 Cent auf 103,74 Dollar.

Händler sprachen von einem ruhigen Wochenausklang. In den USA bleiben die Märkte wegen eines Feiertags («Independence Day») geschlossen. Auch in der Eurozone wurden keine wichtigen Daten veröffentlicht. Die Ölpreise steuern ihren zweiten Wochenverlust in Folge an. Die Krisen im Irak und in Libyen hätten sich zuletzt etwas beruhigt, so dass Sorgen vor Angebotsengpässen gesunken seien, sagten Händler.

Auch Opec-Öl günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 107,17 US-Dollar. Das waren 1,18 Dollar weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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