Preise nach Benanke-Rede mit Berg- und Talfahrt

Ölfässer

New York – Die Ölpreise haben am Freitag mit einer Berg- und Talfahrt auf die Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke reagiert. Zuletzt kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung 111,08 US-Dollar und damit 48 Cent mehr als am Vortag. Nach der Rede war Brent-Preis zeitweise bis auf 109,02 Dollar gefallen Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank zuletzt um 36 Cent auf 84,91 Dollar. Zeitweise war er jedoch bis auf 82,95 Dollar gesunken.

Bernanke hatte keine konkreten Signale für eine weitere geldpolitische Unterstützung der Konjunktur gegeben, sich jedoch die Tür für erneute Stützungsmassnahmen offen gehalten. Von einer erneuten Liquiditätsschwemme könnten laut Händlern auch die Ölpreise profitieren. Zudem hatte der Notenbankchef auf positive langfristige Wachstumsaussichten der USA verwiesen und so für Vertrauen versucht zu sorgen. Laut Händlern haben auch die gestiegenen Aktienmärkte und der schwächere Dollar die Ölpreise im späten Handel gestützt.

Opec-Öl teurer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 107,61 US-Dollar. Das waren 1,08 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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