Ölpreise gesunken – Starker Dollar belastet

Ölfässer

New York – An den Ölmärkten haben die Preise zum Wochenauftakt im Einklang mit anderen Rohstoffen nachgegeben. Grund sei der deutlich festere Dollar, schreiben Experten der Commerzbank am Montag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete im Mittagshandel 124,72 Dollar. Das waren 1,27 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 1,09 Dollar auf 106,32 Dollar.

Die Commerzbank macht vor allem den starken Dollar für die jüngsten Ölpreisverluste verantwortlich. Auf handelsgewichteter Basis war die US-Devise zuletzt auf ein 7-Wochenhoch gestiegen. Durch die besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag hätten die Hoffnungen auf eine nochmalige quantitative Lockerung der US-Geldpolitik einen herben Dämpfer erhalten. Dies wirke sich positiv auf den US-Dollar und negativ auf die Rohstoffpreise aus. Durch die Verbesserung der Arbeitsmarktlage hellten sich aber auch die Perspektiven für die Ölnachfrage im weltgrössten Ölverbrauchsland USA auf, so die Analysten weiter. Dies dürfe den Preisrückgang bei Rohöl begrenzen.

Opec-Preis kaum verändert
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hat sich unterdessen zuletzt kaum verändert gezeigt. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 124,15 Dollar. Das waren zwei Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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