Ölpreise fallen – US-Arbeitsmarktbericht belastet

Ölfässer

New York – Die Ölpreise sind am Freitag belastet durch einen schwach ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht gefallen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung fiel bis zum späten Nachmittag auf 113,35 US-Dollar. Das waren 94 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI sank um 1,70 Dollar auf 87,25 Dollar.

Der enttäuschend ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht habe die Ölpreise belastet, sagten Händler. In den USA hatte die Beschäftigtenzahl im August stagniert, während Volkswirte einen Beschäftigungsaufbau von 68.000 erwartet hatten. Der schwache Arbeitsmarkt dürfte auch die Nachfrage der Konsumenten nach Rohöl dämpfen. Die USA sind der wichtigste Ölverbraucher der Welt.

Opec-Rohöl notiert leicht tiefer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist leicht gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 111,21 US-Dollar. Das waren 19 Cent weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/pg)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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