Ölpreise weiten anfängliche Gewinne aus

Ölfässer

New York – Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre anfänglichen Kursgewinne ausgeweitet. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 125,26 US-Dollar. Das waren 1,13 US-Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 0,75 Dollar auf 106,90 Dollar.

Der zum Dollar merklich gestiegene Eurokurs habe die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Die Zuversicht an den Märkten sei gestiegen, dass der Schuldenschnitt in Griechenland erfolgreich abgewickelt werden könne. An diesem Abend endet die Frist für die Zustimmung privater Investoren zum Anleihentausch. Zudem gebe es Spekulationen, dass die chinesische Regierung mehr zur Stützung der Konjunktur tun werde. Insgesamt sei die Risikoneigung und die Zuversicht an den Märkten gestiegen, und das stütze ebenfalls die Ölpreise, hiess es weiter.

Opec-Öl erneut günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 121,76 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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