Ölpreise gefallen – Dollar-Erholung belastet

Ölfässer

New York – Die Ölpreise sind am Freitag im Zuge eines Erholung des US-Dollar gefallen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November kletterte bis zum frühen Abend um 17 Cent auf 112,13 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) zur Auslieferung im Oktober fiel um 1,79 Dollar auf 87,60 Dollar.

Vor allem die Kursgewinne des US-Dollar im Nachmittagshandel hätten die Ölpreise belastet. Ein steigender Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer. Der Brentpreis sank jedoch schwächer als der WTI-Preis. Brent werde aktuell durch die Knappheit an leichtem Rohöl am europäischen Markt gestützt.

Opec-Öl teurer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 109,58 US-Dollar. Das waren 1,67 Dollar mehr mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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