Ölpreise legen im frühen Handel zu

Ölfässer

Singapur – Die Ölpreise haben am Dienstag im Fahrwasser steigender asiatischer Börsen Kursaufschläge im frühen Handel verzeichnet. Händler begründeten die Entwicklung zudem mit Spekulationen auf neue Sanktionen gegen Iran und Aussichten auf schwindende Lagerbestände. Am Morgen wurde ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung mit 104,35 Dollar gehandelt. Das waren 74 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte WTI zur Januar-Lieferung stieg um 46 Cent auf 94,34 Dollar.

Laut Händlern blicken Investoren am Ölmarkt aufmerksam nach Iran. Das Land ist der zweitgrösste Produzent der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und könnte wegen seines umstrittenen Atomprogramms vor weiteren internationalen Sanktionen stehen. Anleger spekulierten deshalb verstärkt auf ein sinkendes Ölangebot. Ausserdem haben die Lagerbestände in den USA, dem weltgrössten Ölkonsument, Umfragen zufolge nachgegeben, was ebenfalls steigende Preise erwarten lässt. Im weiteren Handelsverlauf dürfte vor allem der deutsche ifo-Index den Markt bewegen. (awp/mc/ps)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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