Ölpreise gestiegen

Ölfässer

New York – Die Ölpreise sind am Freitag gestützt durch robuste Konjunkturdaten gestiegen. Im Mittagshandel kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 112,34 US-Dollar. Das waren 27 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 31 Cent auf 96,66 Dollar.

Die freundliche Stimmung an den Finanzmärkten sowie robuste Konjunkturdaten aus der Eurozone und Grossbritannien hätten auch die Ölpreise gestützt, hiess es von Händlern. Sowohl im Euroraum als auch in Grossbritannien hatte sich die Stimmung im Dienstleistungssektor aufgehellt. Auch der schwächere Dollar beflügelte die Ölpreise. Im weiteren Verlauf warten die Marktteilnehmer auf den US-Arbeitsmarktbericht.

Überangebot lastet auf WTI-Preis
Die Differenz zwischen dem WTI- und Brent-Preis liegt derzeit auf dem höchsten Stand seit mehr als zwölf Wochen. «Brent profitiert als weltweit vermarktete Ölsorte stärker von der geopolitischen Unsicherheit und den damit verbundenen Angebotsrisiken», begründet die Commerzbank den starken Unterschied. WTI werde hingegen durch das Überangebot an Rohöl auf dem US-Markt belastet.

Auch Opec-Öl leicht teurer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 110,82 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.  (awp/mc/upd/ps)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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