Ölpreise kaum verändert

Ölfässer

New York – Die Ölpreise haben am Freitag kaum verändert notiert. Am frühen Abend kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Januar-Lieferung 103,72 US-Dollar. Das waren 12 Cent mehr als am Donnerstag. Ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen um 10 Cent auf 93,77 Dollar.

Händler verwiesen auf einen trägen Handel und Unentschlossenheit der Investoren. Einerseits hätten jüngste Konjunkturdaten aus den USA zuletzt positiv überrascht und die Stimmung am Ölmarkt gehoben. Andererseits stiegen die Rezessionsgefahren in der Eurozone. So hat die Ratingagentur Standard & Poor’s vor einer Rezession in den exportstarkten Ländern der Eurozone gewarnt.

Opec-Öl deutlich günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen deutlich gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 104,60 US-Dollar. Das waren 2,28 Dollar weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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