Ölpreise ziehen an – Libyen-Krise stützt Preise

Ölfässer

New York – Die Ölpreise sind am Montag wegen der Militäraktion des Westens in Libyen gestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent für Mai stieg bis zum frühen Abend um 1,38 Dollar auf 115,31 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) für April kletterte um 1,31 Dollar auf 102,38 Dollar.

«Nach einer Woche gebannter Blicke auf die Situation nach dem Erdbeben in Japan scheint sich der Fokus des Marktes wieder auf den Nahen Osten und Nordafrika zu richten», schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Insbesondere in Libyen bleibe die Lage nach den Bombenangriffen auf die Stellungen Gaddafis angespannt. Die Ölfelder seien zwar offensichtlich unbeschadet geblieben. Die baldige Rückkehr Libyens an den Ölmarkt sei jedoch unwahrscheinlich. Dies dürfte die Preise längerfristig unterstützen, erwartet die Commerzbank. Im Tagesverlauf gaben die Ölpreise jedoch einen Teil ihrer zwischenzeitlich noch höhere Gewinne wieder ab.

Auch Opec-Öl deutlich teurer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut kräftig gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 110,54 US-Dollar. Das waren 2,46 Dollar mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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