Ölpreise weiter auf Erholungskurs

Ölfässer

Singapur – Die Ölpreise haben am Donnerstag vor dem Hintergrund überraschend niedriger Ölreserven in den USA und einer guten Stimmung an den Aktienmärkten ihren Erholungskurs fortgesetzt um im asiatischen Handel leicht zugelegt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juli kostete am frühen Morgen 110,80 US-Dollar und damit 81 Cent mehr als am Vortag. Zeitgleich verteuerte sich US-Rohöl der Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juni um 89 Cent auf 97,80 Dollar.

Die Ölpreise können an die starken Kursgewinne vom Vortag anknüpfen und ihren Erholungskurs fortsetzen, hiess es von Händlern. Damit dürfte die Talfahrt der Preise für Rohöl der vergangenen Handelstage im Zuge schwacher US-Konjunkturdaten und der Schuldenkrise in der Eurozone vorerst gestoppt sein. In den USA seien die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche nicht wie erwartet gestiegen, begründeten Experten die Erholung der Ölpreise. Ausserdem sei die Risikofreude der Investoren im Zuge eines schwächeren Dollars und einer freundlichen Stimmung an den Aktienmärkten gestiegen und habe die Ölpreise gestützt.

Preis für Opec-Öl gestiegen
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 107,40 US-Dollar. Das waren 80 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ss)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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