Tokio-Schluss: Verluste – Versicherer unter Druck

Japan Nikkei

Tokio – Die Sorgen um die europäische Finanzkrise haben den japanischen Aktienmarkt am Montag ins Minus gedrückt. Der Leitindex Nikkei 225 verlor 1,04 Prozent auf 9.578,31 Punkte. Der breiter gefasste Topix ging um 0,91 Prozent tiefer bei 825,64 Punkten aus dem Handel.

Titel von Versicherern zählten vor diesem Hintergrund zu den grössten Verlierern an der Tokioter Börse. So fielen MS&AD Insurance um 1,77 Prozent auf 1.831 Yen und The Tokio Marine and Fire Insurance um 1,78 Prozent auf 2.148 Yen. Die Anleger befürchteten mögliche Zahlungsausfälle griechischer Anleihen, begründeten Börsianer die Kursverluste. Nun richten sich alle Augen vor allem auf die Abstimmung im griechischen Parlament über das Sparpaket der Regierung von Ministerpräsident Georgios Papandreou. Am Dienstag und Mittwoch soll das Gremium über das Sparprogramm beraten, bis Ende des Monats – also bis spätestens Donnerstag – muss Papandreou das Ganze durchs Parlament bringen.

Unter Druck gerieten aber auch Exportwerte. Hier sorgten sich die Investoren, dass die US-Verbraucher weniger konsumieren und damit auch weniger japanische Güter nachfragen könnten. Die Titel des Elektronikkonzerns Sony zum Beispiel verbilligten sich um 2,12 Prozent auf 2.033 Yen. Die Anteilsscheine des Autobauers Toyota verloren 2,28 Prozent auf 3.210 Yen. (awp/mc/ps)

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