Tokios Börse schliesst vor „Goldener Woche“ uneinheitlich

Börse Asien

Tokio – Die Börse in Tokio hat am Freitag uneinheitlich geschlossen. Vor Beginn einer Reihe nationaler Feiertage, der sogenannten „Goldenen Woche“, ging der Nikkei-Index für 225 führende Werte mit einem dünnen Plus von 0,06 Prozent auf 19 531,63 Punkte aus dem Handel. Auf Wochensicht verzeichnete der Leitindex damit ein kräftiges Minus von 2,4 Prozent. Der breit gefasste Topix gab indes am Freitag um 0,45 Prozent auf 1585,61 Punkte nach. Die Börse in Tokio bleibt in der nächsten Woche von Montag bis Mittwoch geschlossen.

Mit einem Kurssturz von fast 18 Prozent landeten die Aktien von Fujitsu abgeschlagen am Nikkei-Ende. Es war zugleich das grösste Kursminus in der bisherigen 41-jährigen Börsengeschichte des Technologiekonzerns. Fujitsu stellte einen deutlich sinkenden Gewinn in Aussicht. Der Konzernumbau weg vom Hardware-Geschäft verursacht hohe Kosten. Zudem belastet der schwächere Euro. Die Aktien des Autobauers Honda erholten mit einem Plus von 1,44 Prozent ein wenig von ihrem heftigem Vortagesrutsch.

Im australischen Sydney stieg der ASX 200 zum Handelsschluss um 0,42 Prozent auf 5814,40 Punkte. Papiere von Bergbaukonzernen waren gefragt: Fortescue Metals gewannen an der Index-Spitze annähernd zehn Prozent. BHP Billiton und Rio Tinto verteuerten sich um 1,66 beziehungsweise 1,99 Prozent.

Die Börsen in China, Hongkong, Indien und Südkorea blieben am 1. Mai wegen des Feiertags geschlossen. (awp/mc/pg)

Nikkei

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