US-Schluss: Dow büsst 0,29% auf 17’082 Punkte ein

US-Schluss: Dow büsst 0,29% auf 17’082 Punkte ein

New York – Die Anleger am US-Aktienmarkt sind nach dem zuletzt guten Lauf etwas vorsichtiger geworden. Dem Leitindex Dow Jones Industrial ging am Dienstag nach sieben Gewinntagen in Folge die Puste aus. Er schloss 0,29 Prozent tiefer mit 17’081,89 Punkten.

Der breit gefasste S&P 500 gab um 0,68 Prozent auf 2003,69 Punkte nach und für den technologielastigen Index Nasdaq 100 ging es ebenfalls um 0,68 Prozent auf 4352,94 Punkte nach unten. Auf beiden Indizes lasteten insbesondere wieder schwächelnde Biotech-Werte.

Gründe für Gewinnmitnahmen an der Wall Street lieferten maue Konjunkturdaten aus Übersee. So bleibt der Aussenhandel Chinas trotz der Yuan-Abwertung schwach. Zudem hatten sich die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten im Oktober auch wegen des Volkswagen-Skandals weiter eingetrübt.

Insgesamt richten sich die Blicke der Investoren aber zunehmend auf die laufende Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Sie warten auf Hinweise, inwieweit der starke US-Dollar und die Wachstumsschwäche der Schwellenländer Spuren in den Bilanzen und den Geschäftsausblicken hinterlassen.

Unter den Dow-Konzernen öffnete am Dienstag zunächst Johnson & Johnson seine Bücher. Das Pharma- und Konsumgüterunternehmen, das annähernd die Hälfte seines Umsatzes ausserhalb der USA macht, hatte im dritten Quartal zwar von der Einführung neuer Medikamente profitiert. Allerdings war wegen der Dollar-Stärke von Auslandserlösen davon nicht mehr viel angekommen, so dass der Umsatz sank. Auch die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms über bis zu 10 Milliarden Dollar hob die Laune der Anleger nicht. Die Papiere büssten rund ein halbes Prozent ein.

Nach Börsenschluss legten die Bank JPMorgan und der Chip-Produzent Intel ihre jüngsten Geschäftszahlen vor.

Die Aktien der Düngerproduzenten Mosaic und Potash profitierten mit Gewinnen von 1,09 Prozent beziehungsweise 0,33 Prozent von einem Analystenkommentar. Jonas Oxgaard von Bernstein Research hatte beide Papiere nach den jüngsten Kursverlusten auf „Outperform“ hochgestuft.

Der Eurokurs kam unter dem Strich kaum vom Fleck. Im US-Handel kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1383 Dollar. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen stiegen um 13/32 Punkte auf 99 19/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,04 Prozent.(awp/mc/upd/ps)

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