US-Eröffnung: Standardwerte im Plus

US-Eröffnung: Standardwerte im Plus

New York – Die US-Standardwerte sind am Donnerstag beflügelt von positiven Konjunkturdaten mit Gewinnen in den Handel gestartet. Auch die Zustimmung des Deutschen Bundestages zur Ausweitung des Euro-Rettungsfonds EFSF hob die Stimmung. In der abgelaufenen Woche waren in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf den tiefsten Stand seit April und damit deutlich stärker als von Experten erwartet gefallen.

Zudem war die US-Wirtschaft im zweiten Quartal stärker gewachsen als zunächst berechnet. Darüber hinaus waren die schwebenden Hausverkäufe im August weniger deutlich gesunken als vorhergesagt. Die Technologietitel wurden hingegen von negativen Nachrichten des Chipherstellers AMD belastet.

Der Dow Jones Industrial legte eine gute Stunde nach Handelsbeginn um 1,44 Prozent auf 11.169,95 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,92 Prozent auf 1.161,62 Zähler.

An der Technologiebörse Nasdaq stieg der Composite-Index um 0,15 Prozent auf 2.459,32 Punkte, während der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,05 Prozent auf 2.219,68 Punkte nachgab.

Alle Sektoren lagen deutlich in der Gewinnzone. Am besten schnitten die Finanzwerte ab. Rohstoffwerte und Telekommunikationstitel legten hingegen nur unterdurchschnittlich zu. Auch im Dow lagen alle Werte im Plus. Intel gehörten mit einem Aufschlag von 0,69 Prozent auf 22,47 US-Dollar zu den schwächsten Werten. Hier drückte eine gesenkte Umsatz- und Gewinnprognose des Konkurrenten Advanced Micro Devices (AMD) auf die Stimmung. Dessen Papiere sackten um 11,06 Prozent auf 5,47 US-Dollar ab.

Merck & Co. gewannen 1,69 Prozent auf 32,46 Dollar. Das Pharmaunternehmen verkauft seinen Anteil an einem Gemeinschaftsunternehmen für 175 Millionen Dollar an den Partner Johnson & Johnson (J&J). Dessen Aktien legten um 1,26 Prozent zu.

Google verloren in einer überschaubaren Gruppe von Verlierern im Nasdaq 100 minimale 0,04 Prozent auf 528,09 Dollar. Der Suchmaschinenbetreiber muss sich mit der angepeilten Übernahme des Mobiltelefonherstellers Motorola Mobility noch gedulden. Die zuständigen US-Wettbewerbshüter hatten weitere Dokumente für eine vertiefte Prüfung angefordert. Die 12,5 Milliarden Dollar schwere Transaktion sollte ursprünglich zum Jahresende oder Anfang 2012 abgeschlossen werden. Motorola-Mobility-Papiere legten um 0,03 Prozent auf 37,91 Dollar zu. (awp/mc/ps)

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