US-Eröffnung: Dow gibt nach

US-Eröffnung: Dow gibt nach

New York – Die Aktien an der Wall Street haben am Mittwoch keine einheitliche Richtung gefunden. Einerseits drückte Händlern zufolge ein Medienbericht auf die Stimmung. Demnach wird wegen des wachsenden Misstrauens gegenüber Griechenlands Reformpolitik über eine Verschiebung des zweiten Rettungspakets für Athen diskutiert. Positiv jedoch hätten andererseits Aussagen des chinesischen Notenbankchefs Zhou Xiaochuan gewirkt, wonach er ein anhaltendes finanzielles Engagement in Europa signalisiert hatte.

Bereits am Vortag hatte Regierungschef Wen Jiabao «eine grössere Beteiligung» am Euro-Rettungsschirm in Aussicht gestellt. Dies seien «deutlich hoffnungsvollere Aussichten für die Eurozone und für Griechenland», kommentierte ein Marktstratege.

Der Dow Jones Industrial sank um 0,26 Prozent auf 12.844,75 Punkte. Der S&P 500 aber stieg um minimale 0,07 Prozent auf 1.351,50 Punkte. An der Nasdaq ging es ebenfalls nach oben: Der Composite-Index kletterte um 0,39 Prozent auf 2.943,37 Punkte, der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,54 Prozent auf 2.589,13 Punkte.

Von Unternehmensseite standen die Papiere von Kellogg im Fokus, nachdem der Cornflakes-Produzent angekündigt hatte, die Marke «Pringles» von Procter & Gamble zu übernehmen. Die Kellogg-Titel schnellten daraufhin um 4,99 Prozent auf 52,81 Dollar in die Höhe. Die Übernahme katapultiere das Unternehmen mit einem Schlag auf die zweite Position bei den herzhaften Snacks weltweit, sagte Firmenchef John Bryant. Die Aktien von Procter & Gamble hingegen sanken um 0,12 Prozent.

Auch Yahoo zog das Anlegerinteresse auf sich. Hintergrund sind Medienberichte, wonach sich die Gespräche über einen Verkauf der 40-prozentigen Yahoo-Beteiligung an der wertvollen asiatischen Beteiligung Alibaba in der Sackgasse befinden. Die Amerikaner versuchen seit Monaten, Geld in die Kasse zu bekommen, um sich gegenüber den starken Rivalen Google und Facebook besser aufstellen zu können. Die Yahoo-Anteilsscheine gaben um 0,65 Prozent nach. Für die Google-Papiere ging es um 0,13 Prozent nach unten. (awp/mc/ps)

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