US-Eröffnung: Freundlich

US-Eröffnung: Freundlich

New York – Die Verabschiedung des Sparpaketes durch das griechische Parlament hat den US-Börsen am Montag Gewinne beschert. Der Dow Jones Industrial stieg um 0,29 Prozent auf 12.838,16 Punkte. Für den S&P 500 ging es um 0,34 Prozent auf 1.347,15 Punkte nach oben. An der Technologiebörse Nasdaq zog der Composite-Index um 0,43 Prozent an auf 2.916,50 Punkte. Der NASDAQ 100 verbesserte sich um 0,39 Prozent auf 2.557,23 Punkte.

Anleger sollten weiterhin Aktien kaufen, da sich der Bullenmarkt fortsetze, sagte Laszlo Birinyi, Chef von Birinyi Associates, in einem TV-Interview. Er sei ermutigt von der Börsenentwicklung in Europa. Die Märkte seien in starker Verfassung. Er sehe «echte» Käufe, keine Short-Eindeckungen oder temporäre Engagements. Ein anderer Börsianer jedoch äusserte sich skeptischer. Das griechische Parlament habe nun zwar einen Stolperstein aus den Weg geräumt. Die Probleme des hoch verschuldeten Euro-Landes aber seien damit noch nicht gelöst.

Banken-Titel wie JPMorgan , Citigroup oder Bank of America profitierten deutlich von dem griechischen «Ja» zum Sparplan. Sie stiegen zwischen 1,0 und 2,2 Prozent. Am vergangenen Freitag hatte die Unsicherheit um das griechische Sparpaket vor allem Finanzwerte noch deutlich belastet.

Besondere Aufmerksamkeit zogen die Apple-Titel auf sich, die zum ersten Mal seit ihrem Börsengang Anfang der 1980er Jahre kurzzeitig über die Marke von 500,00 US-Dollar kletterten. Zuletzt zogen die Papiere des Konzerns um 1,08 Prozent auf 499,00 Dollar an. Händlern zufolge profitierten die Aktien damit weiterhin von den Ende Januar veröffentlichten, erfreulichen Quartalszahlen. Eine gigantische Nachfrage nach dem neuen iPhone-Modell und den iPad-Tabletcomputern hatte den Gewinn im Weihnachtsquartal auf 13,1 Milliarden Dollar hochgetrieben.

Zudem reichte Apple zwei weitere Klagen in den USA gegen die Rivalen Motorola und Samsung Electronics ein. Hintergrund ist der sich verschärfende Patentstreit in der Mobilfunkbranche. Der Internet-Konzern Google wäre von den neuen Klagen indirekt betroffen, da er sein Betriebssystem Android auch für Samsung-Handys liefert und gerade dabei ist, für 12,5 Milliarden Dollar Motorola zu übernehmen. Die Google-Anteilssscheine rückten um 0,83 Prozent auf 610,93 Dollar vor. (awp/mc/ps)

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