USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe geben deutlich nach

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe geben deutlich nach
Arbeitslose beim Eintragen auf einem Arbeitsamt in den USA.

Arbeitslose beim Eintragen auf einem Arbeitsamt in den USA.

Washington – In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche deutlich gesunken. Im Vergleich zur Vorwoche gaben sie um 23.000 auf 340.000 Anträge nach, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte.

Der deutliche Anstieg in der Vorwoche konnte allerdings nicht egalisiert werden. Bankvolkswirte hatten im Schnitt mit 345.000 Anträge gerechnet. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt sank die Zahl leicht um 500 auf 339.500 Anträge.

Hauspreise steigen mit Rekordtempo
In den USA setzt sich die Erholung der Häuserpreise mit hohem Tempo fort. Im März stieg der FHFA-Hauspreisindex zum Vormonat um 1,3 Prozent, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Donnerstag in New York mitteilte. Es ist der stärkste Anstieg, den die Agentur seit Anfang der 1990er Jahre gemessen hat. Ökonomen hatten mit einem deutlich geringeren Anstieg um 0,8 Prozent gerechnet.

Der Zuwachs im Vormonat wurde zudem von zuvor 0,7 Prozent auf 0,9 Prozent nach oben revidiert. Die Hauspreise legen seit mittlerweile über einem Jahr beständig zu. Zuvor waren sie infolge der geplatzten Blase am amerikanischen Immobilienmarkt lange Zeit teils massiv gesunken.

Die FHFA ist die Aufsichtsbehörde der Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae. Bei der Index-Berechnung werden die Verkaufspreise von Häusern verwendet, deren Hypotheken von Freddie Mac und Fannie Mae gekauft oder garantiert wurden.

Neubauverkäufe steigen deutlich stärker als erwartet
In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im April deutlich stärker gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat sei die Zahl um 2,3 Prozent auf 454.000 Häuser geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten nur mit einem Plus von 1,9 Prozent auf 425.000 Häusern gerechnet.

Zudem fiel der Anstieg im Vormonat wesentlich stärker aus als zunächst berechnet. Im März hatten die Verkäufe um revidierte 3,5 Prozent (ursprünglich: 1,5 Prozent) zugelegt. (awp/mc/ps)

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