USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken
Warteschlange vor einem Arbeitsamt in den USA.

Warteschlange vor einem US-Arbeitsamt.

Washington – In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gesunken. Im Wochenvergleich sei die Zahl um 9.000 auf 423.000 zurückgegangen, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten zwar mit einem etwas stärkeren Rückgang auf 420.000 Anträge gerechnet.

Allerdings wurde die Zahl der Vorwoche um 4.000 auf 432.000 nach oben korrigiert. Im aussagekräftigeren Vier-Wochen-Schnitt stieg die Zahl geringfügig um 500 auf 421.000 Anträge.

Frühindikatoren steigen stärker als erwartet
In den USA ist der Sammelindex der Frühindikatoren im August stärker gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat sei der Index um 0,3 Prozent geklettert, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet. Im Vormonat war der Index noch deutlicher um revidierte 0,6 Prozent (ursprünglich +0,5%) gestiegen. Der Sammelindex setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen und die Baugenehmigungen. (awp/mc/upd/ps)

US-Arbeitsministerium

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