USA: Frühindikatoren steigen etwas stärker als erwartet

Konjunktur USA

Washington – In den USA ist der Sammelindex der Frühindikatoren im Februar etwas stärker gestiegen als erwartet. Im Monatsvergleich legte der Index um 0,7 Prozent zu, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte.

Volkswirte hatten mit einem etwas schwächeren Zuwachs um 0,6 Prozent gerechnet. Allerdings wurde zugleich das Plus im Vormonat mit 0,2 Prozent deutlich geringer als bislang (plus 0,4 Prozent) ausgewiesen. Der Sammelindex setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen und die Baugenehmigungen.

FHFA-Hauspreisindex stagniert im Januar

Derweil haben sich in den USA die Preise von Einfamilienhäusern im Januar nicht verändert. Der entsprechende Hauspreisindex habe im Monatsvergleich stagniert, teilte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Donnerstag in New York mit. Volkswirte hatten indes mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Zudem wurde das Plus im Dezember deutlich schwächer als bisher ausgewiesen. Anstatt eines Zuwachses um 0,7 Prozent ergibt sich nun ein magerer Anstieg um nur 0,1 Prozent.

Die FHFA ist die Aufsichtsbehörde der Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae . Bei der Index-Berechnung werden die Verkaufspreise von Häusern verwendet, deren Hypotheken von Freddie Mac und Fannie Mae gekauft oder garantiert wurden. (awp/mc/ps)

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