USA: ISM-Index fällt deutlich weniger als erwartet

Freiheitsstatue New York

Washington – In den USA hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie im August weniger als erwartet eingetrübt. Der entsprechende Index sei von 50,9 Punkten im Vormonat auf 50,6 Punkte gefallen, teilte das Institute for Supply Management (ISM) am Donnerstag in Washington mit.

Die Indikator signalisiert damit weiter eine Expansion der Wirtschaft. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 48,5 Punkte gerechnet. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.

Bauausgaben im Juli überraschend gesunken

Derweil sind in den USA die Bauausgaben im Juli überraschend gesunken. Im Monatsvergleich seien die Ausgaben um 1,3 Prozent gefallen, teilte das US-Handelsministerium ebenfalls am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Ausgaben ebenfalls um revidierte 1,6 Prozent (alt: +0,2%) gestiegen. (awp/mc/ps)

Institute for Supply Management (ISM)

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