USA: Philly-Fed-Index teilweise erholt

Konjunktur USA

Philadelphia – In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im September von seinem Einbruch im Vormonat teilweise erholt. Der entsprechende Index sei von minus 30,7 Punkten im Vormonat auf minus 17,5 Punkte gestiegen, teilte die regionale Notenbank von Philadelphia am Donnerstag mit.

Volkswirte hatten mit einem etwas deutlicheren Anstieg auf minus 15,0 Punkte gerechnet. Im Juli war der Indikator noch um 33,9 Punkte eingebrochen und hatte Rezessionsängste ausgelöst. Der Philly-Fed-Index misst die wirtschaftliche Aktivität in der Region Philadelphia. Ein Wert über Null Punkten deutet auf eine Expansion der Wirtschaftsaktivität hin, ein Wert unter Null signalisiert einen Rückgang.

Leistungsbilanz-Defizit engt sich leicht ein
Das Defizit in der US-Leistungsbilanz hat sich im zweiten Quartal leicht eingeengt. Der Fehlbetrag sank von revidiert 119,6 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal auf 118,0 Milliarden Dollar, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mittelte.Volkswirte hatten einen Anstieg des Defizits auf 122,4 Milliarden Dollar erwartet. Der Fehlbetrag im Startquartal 2011 war zunächst mit 119,3 Milliarden Dollar angegeben worden.

Industrieproduktion überraschend gestiegen
In den USA ist die Industrieproduktion im August überraschend gestiegen. Im Monatsvergleich sei die Produktion um 0,2 Prozent geklettert, teilte die US-Notenbank am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einer Stagnation gerechnet. Im Vormonat war die Produktion um 0,9 Prozent gewachsen. Die Kapazitätsauslastung stieg von revidiert 77,3 Prozent im Vormonat auf 77,4. Der Vormonatswert war ursprünglich mit 77,5 Prozent angegeben worden.  (awp/mc/ps)

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