USA: Michigan-Konsumklima steigt stärker als erwartet

Wal-Mart
Einkaufen in einer Walmart-Filiale in den USA.

US-Konsumenten getrauen sich wieder zu kaufen.

Michigan – In den USA hat sich das Konsumklima der Universität Michigan im Dezember stärker als erwartet aufgehellt. Der entsprechende Index sei von 64,1 Punkten im Vormonat auf 69,9 Zähler geklettert, teilte die Universität am Donnerstag in einer zweiten Schätzung mit. Nach vorläufigen Zahlen war die Kennziffer auf lediglich 67,7 Punkte gestiegen. Volkswirte hatten für die Zweitschätzung mit 68,0 Punkten gerechnet.

Der Index der Universität Michigan gilt als Stimmungsbarometer für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Der Indikator basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.

Frühindikatoren steigen stärker als erwartet
Derweil ist in den USA der Sammelindex der Frühindikatoren im November überraschend deutlich gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat sei der Index um 0,5 Prozent geklettert, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Im Vormonat war der Index kräftig um 0,9 Prozent gestiegen. Der Sammelindex setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen und die Baugenehmigungen. (awp/mc/ps)

Universität Michigan

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