ABB verkauft Leitungsbau-Tochter

Die 311 Mitarbeiter und 17 Auszubildenden des Inlandsgeschäfts würden von der Firma Leitungsbau GmbH übernommen, die ihren Sitz in Dresden haben soll, teilte die ABB AG am Freitag mit. Die neue Geschäftsführung bewertete die Aussichten positiv. Es sei mit verstärkten Investitionen der Energieversorger im Hochspannungsfreileitungsbau zu rechnen. Angaben zum Preis wurden nicht gemacht. ABB hatte bereits im Februar angekündigt, den weltweiten Geschäftsbereich Leitungsbau verkaufen zu wollen.


Die deutsche ABB hatte nach einem strikten Sparkurs 2004 erstmals seit vier Jahren wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 59 Millionen Euro nach einem Minus von 32 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz ging unter anderem wegen Verkäufen um drei Prozent auf 2,68 Milliarden Euro zurück. Die Mitarbeiterzahl sank um 1.700 auf 12.600. Die Zahl der Standorte sank von 115 auf 55.

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