Aegon: Finanzkrise führt zu Quartalsverlust

Im abgelaufenen Quartal hatte Aegon mit Hilfe dieser Massnahmen bereits 729 Millionen Euro flüssig gemacht. Aegon hatte Ende Oktober vom niederländischen Staat eine Finanzspritze in Höhe von drei Milliarden Euro zugesagt bekommen. Die damals bekanntgegebenen vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal bekräftigte der Konzern. Demnach sank der Vorsteuergewinn um 28 Prozent auf 500 Millionen Euro.


Quartalsverlust von 329 Millionen Euro
Unter dem Strich verbuchte Aegon wegen der Finanzkrise einen Verlust in Höhe von 329 Millionen Euro nach einem Gewinn von 541 Millionen Euro im Vorjahr. Die Belastungen im Zusammenhang mit der Krise summierten sich auf 791 Millionen Euro. Das Neugeschäft in der Lebensversicherungs-Sparte ging um 27 Prozent zurück.


Zuversicht trotz allem
Aegon sieht sich trotz der Turbulenzen an den Märkten gut positioniert. Der Konzern gehe mit einer starken Kapitalposition in das nächste Jahr, hiess es. Die staatliche Hilfe gebe Aegon in dem anhaltend unsicheren Marktumfeld einen zusätzlichen Puffer, sagte Vorstandschef Alex Wynaendts. (awp/mc/ps/12)

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