AFG verzichtet doch auf eine Dividende und kürzt Kapitalerhöhung

Ursprünglich wollte AFG 5 CHF je Inhaber- und 1 CHF je Namenaktie als Dividende ausschütten.


Oehler will sich auf VR-Präsidium konzentrieren
AFG-Chef und Mehrheitseigentümer Edgar Oehler wird ferner im Zuge der Kapitalerhöhung die ihm zugeteilten Bezugsrechte nicht vollständig ausüben. Hintergrund des Schrittes ist Oehlers Absicht, im Sinne einer umfassenden Nachfolgeregelung auf seine bisherige Stimmenmehrheit zu verzichten. Oehler wolle sich mit Rücksicht auf seine Gesundheit innerhalb eines Jahres auf die Funktion des Verwaltungsratspräsidenten konzentrieren, heisst es.


Oehler reduziert Stimmrechtsanteile
Oehler werde daher seine Stimmrechtsanteile im Zuge der Kapitalerhöhung auf «nicht weniger» als 50% plus eine Stimme reduzieren, so AFG weiter. In diesem Zusammenhang habe der AFG-Verwaltungsrat beschlossen, im Verlaufe dieses Jahres eine ausserordentliche Generalversammlung einzuberufen, um über die Einführung einer Einheitsaktie abzustimmen.


Nettoumsatz im 1. Quartal reduziert sich um 11 Prozent
AFG sah sich auch im ersten Quartal 2009 mit einem schwierigen Geschäftsgang konfrontiert. Basierend auf vorläufigen, nicht geprüften Zahlen, reduzierte sich der Nettoumsatz um rund 16%. Bereinigt um Währungseffekte (ca. 5%) reduzierte sich der Nettoumsatz um rund 11%. Dies sei hauptsächlich auf die Entwicklung in den Divisionen Stahltechnik und Oberflächentechnologie zurückzuführen. Die vom Baugewerbe abhängigen Divisionen hätten sich hingegen besser als im Vorjahr entwickelt.


Tiefpunkt erreicht?
Die Gesellschaft zeigt sich überzeugt, dass einige ihrer Endmärkte den Tiefpunkt erreicht haben. Eine leichte Erholung werde jedoch frühestens gegen Ende des Jahres erwartet. (awp/mc/pg/06)

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