Air Liquide: Weniger Umsatz – mehr Gewinn

Die Aktie legte zum Handelsauftakt 2 Prozent zu. Der Umsatz ging – bereinigt um Währungs- und Bewertungseffekte – um 6,2 Prozent auf knapp 12 Milliarden Euro zurück. In der mit Abstand wichtigsten Konzernsparte Gase sanken die Erlöse auf vergleichbarer Basis um 4,8 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Die operative Gewinnmarge stieg um 1,4 Prozentpunkte auf 16,3 Prozent. Der Konzern hatte bei Umsatz und Ergebnis Zahlen in etwa auf dem Vorjahresniveau prognostiziert. Die Schulden senkte das Unternehmen um 600 Millionen auf auf 4,9 Milliarden Euro.


Dividende konstant
Als Dividende will der Konzern wie im Vorjahr 2,25 Euro je Aktie ausschütten. Zugleich soll es Bonusaktien geben. Der Verwaltungsrat will der Hauptversammlung Ende Mai vorschlagen, für jeweils 15 Anteilsscheine eine zusätzliche Aktie auszugeben. Für das laufende Jahr hat sich Air Liquide eine weitere Verbesserung des Nettoergebnisses zum Ziel gesetzt. «Die Erholung ist offensichtlich, allerdings wird sie weiter eher schrittweise und von Region zu Region unterschiedlich verlaufen», sagte Air-Liquide-Chef Benoit Potier. Der Konzern will vor allem in den Schwellenländern wachsen. (awp/mc/ps/08) 

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