Aktienfokus Swisscom: Nach Zahlen ins Minus abgerutscht

In ihren Kommentaren weisen sie aber auch auf diverse Schwachpunkte des Telekom-Konzerns hin.
Um 10.35 Uhr notieren die Swisscom-Valoren 1,1% tiefer auf 416,50 CHF, während der Gesamtmarkt auf 7’248,97 Punkten (+0,14%) anzieht. Bis anhin sind 49’924 Swisscom-Titel gehandelt worden, das durchschnittliche Tagesvolumen beträgt knapp 100’500 Stück.


Ein fantstisches Kostenmanagement
Die Kostenkontrolle im Fixnet-Bereich hat nicht nur die Analysten der Bank Vontobel überzeugt. Cheuvreux spricht diesbezüglich gar von einem «fantastischen» Kostenmanagement. Des weiteren haben gemäss ZKB der Bereich Mobile und der Free Cashflow positiv überrascht.


Das Eircom-Risiko
Negativ fallen dagegen die Kommentare hinsichtlich einer Akquisition von Eircom aus. Das Risiko eines teuren Kaufs von Eircom sei vorhanden, schreibt Vontobel. Und die ZKB hält ihrerseits fest, sie sei gegenüber einer Übernahme von Eircom negativ eingestellt und würde eine Kapitalrückführung oder einen TDC- oder TA-Deal bevorzugen.


Umsatzrückgang im Festnetz-Bereich
Das grosse Problem von Swisscom scheint der anhaltende Umsatzrückgang zu sein, so der Tenor aus Marktkreisen. Der Rückgang im Festnetz-Bereich sei grösser als erwartet ausgefallen, meint die ZKB hierzu. Und Cheuvreux wirft die Frage auf, wie «tragfähig» die Zahlen angesichts des weiteren Umsatzrückgangs sind.


Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr bestätigt
Swisscom hat frühere Aussagen zum Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Vontobel moniert in diesem Zusammenhang, dass die aktuelle Guidance zum EBITDA «zu konservativ» sei. Eine andere Schweizer Privatbank kündigt diesbezüglich an, ihre derzeitige EBITDA-Schätzung für 2005 allenfalls zu erhöhen. Die ZKB behält ein Auge auf der operativen Entwicklung. (awp/mc/ab)

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