Allreal: Über den Erwartungen

Die vom Unternehmen vorgelegten Zahlen lagen über der Prognosen der ZKB. Diese hatte mit einem Unternehmensergebnis (vor Neubewertung) von 27,8 Mio CHF gerechnet.


Positive Aussichten
Für beide Geschäftsfelder Immobilien und Generalunternehmung gibt sich Allreal für das Geschäftsjahr 2005 zuversichtlich, erwartet jedoch ein anspruchsvolles zweites Halbjahr. Es wird insgesamt mit einem anhaltend stabilen Geschäftsverlauf und einem gegenüber 2004 verbesserten Ergebnis gerechnet.


Portfolio ausgebaut
Die Allreal konnte im Geschäftsbereich Immobilien, der einen Anteil von 64,0% am Gruppen-EBIT ausmacht, das Portfolio auf 1’697,9 (31.12.04: 1’557,8) Mio CHF ausbauen. Die Mieterträge konnten im Vergleich mit der Vorjahresperiode auf 48 Mio CHF gesteigert werden (+13%). Die Nettorendite beträgt 5%, was, bedingt durch Reparatur- und Unterhaltsarbeiten, unter dem Vorjahreswert von 6% liegt. Die Leerstandsquote wird mit 4,8 (31.12.04: 4,0)% angegeben.


Gesteigerte Margen
Im Bereich Generalunternehmungen beläuft sich der Gesamtertrag auf 41,7 Mio CHF, der EBIT auf 19,7 Mio CHF und die operative Marge auf 47,2 (35,3)%. Die gesteigerte Marge sei auf das höhere Bauvolumen und den Abschluss mehrerer Projekte zurückzuführen. Insgesamt wurden laut Communiqué ein Bauvolumen von 211,3 Mio CHF abgewickelt und Projekte mit einem Bauvolumen von 1,1 Mrd CHF bearbeitet. Der Arbeitsvorrat garantiere eine volle Auslastung des Bereichs für weitere 18 Monate, so Allreal.


Gemäss Mitteilung beträgt die annualisierte Eigenkapitalrendite (exkl. Neubewertungseffekte) von Allreal 7,7%. Für Finanzverbindlichkeiten musste das Unternehmen einen durchschnittliche Zinssatz von 2,71% entrichten. (awp/mc/as)

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