Anti-Minarett-Initiative: Wirtschaft warnt vor Rufschädigung

Das Volksbegehren verletze nicht nur zentrale freiheitliche Werte wie die Glaubens- und Religionsfreiheit. Ein Verbot von Minaretten füge auch dem Wirtschaftsstandort Schweiz Schaden zu. Gefahr droht laut den Wirtschaftsverbänden etwa für den Tourismus. Für den Tourismusstandort Schweiz sei die Reputation von entscheidender Bedeutung.


Schweiz als Gastland nachhaltig gefährdet
Ein Minarettverbot würde aber das Ansehen der Schweiz als Gastland nachhaltig schädigen, vor allem in den Golfstaaten, die zu den wichtigsten Wachstumsmärkten des Schweizer Tourismus zählen. Auch die Maschinenindustrie befürchtet ein negatives Signal. Wirtschaftlich gehörten muslimische Länder auch im laufenden Jahr zu den Wachstumsmärkten. Allein im letzten Jahr exportierte die schweizerische Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem) in die 57 Länder der Islamischen Konferenz Waren im Wert von über 5 Mrd CHF. (awp/mc/ps/17)

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