Arbeitsbedingungen in der Schweiz sind laut Studie «spitze»

«Insgesamt herrschen bei uns gute bis sehr gute Arbeitsbedingungen», teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mit. Die Umfrage für das Jahr 2005 wurde in 31 europäischen Ländern durchgeführt. 88% der Befragten in der Schweiz gaben an, dass sich ihre Arbeitszeiten gut oder sehr gut mit familiären oder sozialen Verpflichtungen verbinden lassen. Sowohl bei den Gesundheitsbeschwerden als auch bei den physischen Belastungen liegt die Schweiz deutlich unter dem europäischen Schnitt.


Run auf finanzierte Weiterbildungen
Zudem nehmen überdurchschnittlich viele Erwerbstätige an finanzierten Weiterbildungen teil. Auch Freiräume bei der Gestaltung der Arbeit werden gemäss Erhebung vergleichsweise gut genutzt, wie es in den Unterlagen weiter heisst.


Eigene Gesundheit durch Arbeit beeinträchtigt
Doch die Studie legt auch Mängel offen: So sieht fast ein Drittel der Berufstätigen die eigene Gesundheit durch die Arbeit beeinträchtigt. Dabei sind Stress, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen die häufigsten Beschwerden.


Erste Teilnahme
Die Schweiz nahm zum ersten Mal an der Europäischen Erhebung teil. Die Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen führt die Studie seit 1990 alle fünf Jahre durch. Zu den Hauptthemen gehören Gesundheit, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Weiterbildungsmöglichkeiten. (awp/mc/pg)

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