Autoindustrie hält laut VDA die Spur

Die Autohersteller bleiben aber vorsichtig optimistisch und rechnen für das Gesamtjahr nur mit einem leichten Plus bei den Neuzulassungen auf 3,35 Millionen nach 3,34 Millionen Wagen 2005. Die Branche verzeichnete im Mai einen Auftragsschub aus dem In- und Ausland. In den ersten fünf Monaten wurden vier Prozent mehr Autos «made in Germany» bestellt. Aus dem Ausland kamen im Mai sechs Prozent mehr Bestellungen als im Vorjahr. Aus dem Inland gingen wegen anstehender Preiserhöhungen vieler Marken sogar 21 Prozent mehr Order ein. Seit Jahresbeginn wurden in Deutschland 2,3 Millionen Pkw gefertigt, vier Prozent mehr als vor einem Jahr.


Immer noch warten…
Im Mai schwächelte der deutsche Automarkt. Die Zahl der Neuzulassungen stieg um neun Prozent auf 331.000 Autos, doch wurden diese Zahlen durch zwei zusätzliche Arbeitstage verzerrt. Arbeitstäglich bereinigt stand unter dem Strich ein Minus von einem Prozent. «Ein verstetigter Aufschwung im Pkw-Geschäft lässt nach wie vor auf sich warten», sagte VDA-Präsident Bernd Gottschalk.


Entscheidend ist der Export
Der Export bliebt weiter eine wichtige Stütze der deutschen Autoindustrie. Die Hersteller exportierten in den ersten fünf Monaten mit 1,68 Millionen Autos acht Prozent mehr als im Vorjahr. Allein im Mai belief sich das Plus arbeitstäglich bereinigt auf neun Prozent. «Die deutschen Hersteller verbuchten dabei in fast allen Regionen kräftige Wachstumsraten.» (awp/mc/th)

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