BAKOM: Breitband-Internet seit 2001 fast 40% günstiger

In der Studie wurden die Dienstleistungen von Swisscom und Cablecom von 2001 bis 2005 verglichen. Dabei stellte sich heraus, dass die Preise der beiden Anbieter nur leicht von einander abweichen. Die Cablecom ist höchstens acht Prozent günstiger als die Swisscom.


Vergleich ausgeweitet
Für das Jahr 2006 wurde der Vergleich auf sunrise, Tele2, ImproWare und QuickLine ausgeweitet. Dies mit dem Ergebnis, dass der günstigste Anbieter (Tele2) den teuersten (ImproWare) um 20% unterbietet. Letzterer weist jedoch eine dreimal schnellere Übertragungsrate auf.


Kostenvergleich
Für den theoretischen Kostenvergleich zwischen 2001 und 2006 wurde das jeweils günstigste Angebot jedes Anbieters analysiert. Für den Vergleich wurde ein theoretischer Kostenindex jedes Dienstes bei einheitlicher Übertragungsrate erstellt. Im Index wurden auch Installations- und Materialkosten berücksichtigt. Bei diesem Vergleich schnitt die Cablecom am besten ab. Das Bakom führt dies darauf zurück, dass Kabelnetzbetreiber über eine grössere Bandbreite verfügen und dadurch die Geschwindigkeit leichter erhöhen können.


Übertragungsraten versechsfacht
Gemäss Studie haben sich die Übertragungsraten im untersuchten Zeitraum versechsfacht. Preisrückgang und Geschwindigkeitssteigerung wurden fast immer von den Kabelnetzbetreibern, insbesondere der Cablecom, ausgelöst.


Weitere Bewegung im Breitband-Markt erwartet
Das BAKOM erwartet künftig weitere Bewegung im Breitband-Markt. Die Liberalisierung der letzten Meile werde es Swisscom-Konkurrenten ermöglichen, unabhängig vom Basisangebot der etablierten Betreiberin neue Dienste anzubieten. (awp/mc/gh)

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