Bank Linth 2008 mit leicht tieferem Reingewinn

Das Zinsensgeschäft erzielte in einem von Margendruck gekennzeichneten Umfeld eine Steigerung des Erfolgs um 1,4% auf 64,5 Mio CHF. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte den Erfolg um 1,2% auf 15,8 Mio CHF. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft ging hingegen als Folge der Wirtschaftskrise um einen Drittel auf 2,9 (VJ 4,3) Mio CHF zurück.


Geschäftsaufwand leicht erhöht
Der Aufwand für Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste habe sich auf «rekordtiefe» 1,5 (1,6) Mio CHF minimiert, schreibt die Bank weiter. Der Geschäftsaufwand der Bank Linth nahm um 1,9% auf 50,9 Mio CHF zu. Während der Personalaufwand aufgrund des leicht höheren Personalbestands, Anpassungen bei den tieferen Salären und einer Angleichung an internationale Rechnungslegungsvorschriften um 8,2% anstieg, ging der Sachaufwand um 7,8% zurück.


Bruttogewinn 2,4 Prozent tiefer
Unter dem Strich verblieb ein Bruttogewinn, der sich um 2,4% auf 33,5 Mio CHF verminderte.


Eigenmitteldeckungsgrad deutlich über gefordertem Minimum
Die Bilanzsumme belief sich Ende des Jahres auf 4,27 Mrd CHF, verglichen mit 4,02 Mrd CHF Ende 2007. Die Kundenausleihungen betrugen 3,77 Mrd CHF und die Kundengelder 2,87 Mrd CHF. Das Eigenkapital erhöhte sich um 13,6 Mio auf 328,6 Mio CHF. Damit liegt der Eigenmitteldeckungsgrad bei 164% (150%) und damit deutlich über dem von der EBK geforderten Minimum von 120%.


Veränderungen im Verwaltungsrat
An der Generalversammlung kommt es aufgrund der Reorganisation der LLB-Gruppenleitung zu einer Rochade im Verwaltungsrat. VR-Präsident Elfried Hasler und Verwaltungsratsmitglied Norman Oehri treten zurück. Als Nachfolger zur Wahl vorgeschlagen werden Roland Matt sowie Kurt Mäder. Matt ist seit 1. Januar 2009 Mitglied der Gruppenleitung und der Geschäftsleitung der LLB und Mäder, der bis 31. Dezember 2008 Mitglied der Geschäftsleitung der Bank Linth war, ist seit 1. Januar 2009 Mitglied der Gruppenleitung und der Geschäftsleitung der LLB.


Die Bank Linth LLB AG gehört zu knapp 75% mehrheitlich der Liechtensteinischen Landesbank AG (LLB). (awp/mc/pg/08)


 

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