Bayer rechnet mit Markteinführung von Mittel gegen Augenleiden 2011

Angesichts der jüngsten Daten sei man «sehr zuversichtlich», sagte ein Sprecher der Bayer-Gesundheitstochter HealthCare am Freitag in Berlin. Das Spitzenumsatzpotenzial des neuen Mittels liege bei 250 Millionen bis 500 Millionen Euro.


Vergleich mit Ranibizumab
Bei der ersten Phase-III-Studie mit dem sogenannten VEGF Trap-Eye zur Behandlung der neovaskulären Form der feuchten altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) werde das Mittel mit dem bereits zugelassenen Ranibizumab verglichen. AMD sei eine der Hauptursachen für Blindheit bei Erwachsenen.


Kooperation mit Regeneron
Die Studie ist den Angaben zufolge Teil eines globalen Phase-III-Programms, das klinische Prüfungen in den USA, Europa und weiteren Ländern vorsehe. Bayer HealthCare und Regeneron entwickelten das Produkt gemeinsam. Sie kooperierten auch in der globalen Entwicklung diabetischer Augenerkrankungen sowie anderer Augenerkrankungen und -funktionsstörungen. Bayer werde VEGF Trap-Eye ausserhalb der USA vermarkten. Beide Partner teilten sich dabei die erzielten Gewinne. Regeneron halte die Exklusivrechte in den Vereinigten Staaten. (awp/mc/ab)

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