Bayer und BASF wollen gemeinsam ertragreicheren Reis entwickeln

Dies teilte die Bayer-Pflanzenschutztochter CropScience am Donnerstag in Monheim mit. Im Rahmen dieser weltweiten, nicht exklusiven Zusammenarbeit lizenziere BASF ertragssteigernde Technologien zur Vermarktung im Hybrid-Reis Arize aus. Die Vereinbarung umfasse alle wichtigen Reisanbaugebiete. Die Markteinführung der ersten Sorten sei bis 2020 geplant. Die Vereinbarung sehe vor, dass BASF Plant Science für die Forschung und Entwicklung zur Auswahl der Traits – also der genetisch bedingten Merkmale der Nutzpflanze – verantwortlich sei, die den Reisertrag erhöhten. Weiterhin hole das Unternehmen die für die Vermarktung notwendigen Genehmigungen ein. Bayer bringe diese ertragssteigernden Pflanzeneigenschaften in seine führenden Hybrid-Reissorten ein. Das Saatgut solle über das Bayer-Vertriebsnetzwerk an Landwirte vertrieben werden. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.


BASF mit weiteren Preiserhöhungen in Europa
Der weltgrösste Chemiekonzern BASF hat am Freitag den dritten Tag in Folge Preiserhöhungen in Europa durchgesetzt. Mit sofortiger Wirkung würden die Preise für Ethyl- und Butylamine in Europa erhöht, teilte der Dax -Konzern am Freitag in Ludwigshafen mit. Die Erhöhungen reichten je nach Typ von 30 bis 110 Euro je Tonne. Spezialamine sind Ausgangsstoffe für die Herstellung verschiedener Zwischenprodukte, die sich unter anderem in der Agro-, Pharma-, Gummi- und Coatingsindustrie bewährten. An den Vortagen hatte der Konzern bereits die Preise für Methylamin und Methylamin-Derivate in Europa erhöht. (awp/mc/ss/20)

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