Beherbergungsstatistik: Dämpfer in Wintersaison

Das sind 1,8% mehr als im Vorjahr. Mögliche Gründe dafür seien das Osterwochenende, das dieses Jahr in den Monat April fiel (2008 im März), sowie die besonders milden Wetterverhältnisse. Das BFS verweist darauf, dass im März und April zusammengenommen die Zahl der Übernachtungen gegenüber derselben Vorjahresperiode um 7,5% abnahmen.


Eine Million Übernachtungen weniger
In der ganzen touristischen Wintersaison von November 2008 bis April 2009 brachte denn auch neben dem April lediglich der Dezember eine Zunahme der Logiernächte. Total sank die Zahl der Hotelübernachtungen in dieser Saison um 1 Mio auf 15,8 Mio. Die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise scheinen sich auch bei den Hotelbetrieben bemerkbar zu machen, kommentiert das BFS. Während die Schweizer Nachfrage um 3,9% abnahm, sank die Zahl der Logiernächte der ausländischen Gäste um 7,6%.


Einbruch der Gästezahlen aus UK
Am stärksten ist der Rückgang in absoluten Zahlen bei den Gästen aus dem Vereinigten Königreich (-225’000 Logiernächte; -19%). Es folgen Deutschland (-106’000; -3,7%) und die USA (-95’000; -17%). Singapur verbuchte mit einem Plus von 9200 Logiernächten hingegen den stärksten absoluten Anstieg (+25%). Bei den Tourismusregionen verzeichnete einzig die Region Neuenburg/Jura/Berner Jura einen leichten Anstieg der Logiernächte (+0,6%). Alle übrigen Regionen verzeichneten Rückgang. Am deutlichsten war die absolute Abnahme mit einem Minus von 179’000 Logiernächten in Graubünden (-5,2%). Danach folgen die Regionen Zürich (-174’000; -8,2%) und Genf (-161’000; -12%).


April: Auslandnachfrage um 3,3 Prozent gestiegen
Im April nahmen die Übernachtungen der ausländischen Gäste dafür um 3,3% zu, die inländische Nachfrage sank dagegen leicht um 0,3%. Mit 106’000 zusätzlichen Logiernächten (+56%) verzeichnete die Tourismusregion Graubünden den stärksten Anstieg. Die Region Genf wies mit einem Minus von 55’000 Logiernächten den höchsten Rückgang auf (-22%). (awp/mc/ps/15)

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