Bellevue Gstaad: In der Brandung des Luxus umspült von Vertrautheit


Luxus zieht Luxus an und so entstehen kleine Zentren, in denen es vom Feinsten und Auserwähltesten immer ein bisschen mehr gibt als anderswo. Gstaad ist ein solcher Ort und mittendrin steht das Bellevue. In einem Meer von Überfluss und doch eine Insel der Normalität.

Von Helmuth Fuchs



Neugierige Hingabe und der Genuss der ZeitWir kommen vom Wallis her und so gestaltet sich die Anreise über Brig, Spiez, Zweisimmen, Saanenmöser nach Gstaad zu einem besonderen Erlebnis. Die Reisegeschwindigkeit nimmt ab, die Lieblichkeit der Landschaft zu. Für den letzten Teil der Strecke, von Zweisimmen nach Gstaad wechseln wir in einen Panoramawagen der MOB (Montreux-Berner Oberland-Bahn). Fast wünscht man sich, die Fahrt würde nie zu Ende gehen. Gemächlich zieht das fantastische Panorama des Berner Oberlandes vorbei. Die Berge sind hier zwar markant, aber nicht schroff, weite Wiesen nehmen der Landschaft das Bedrohliche, behäbige Holzhäuser versprechen Zuflucht und Schutz. Dass die Uhren in diesem Teil der Schweiz langsamer gehen, ist zwar ein neckisches Gerücht aller Nicht-Berner, aber mit Sicherheit ist das Lebensgefühl hier geprägt von echtem Interesse am Ursprung der Dinge. Nicht das hektisch Fiebrige bestimmt das Tempo sondern die neugierige Hingabe. Das mag damit zu tun haben, dass sich in der Gegend um Gstaad viele wohlhabende Familien niedergelassen haben, die wenn sie in Gstaad sind, die Zeit als Luxus geniessen und pflegen. So entsteht eine Atmosphäre der Vertrautheit und Sicherheit, in der die Privatsphäre der Reichen und Bekannten ebenso beschützt wird wie das Erbe der Tradition.



Harleygeknatter im Park und Roger schaut in die SterneDer Dorfkern von Gstaad ist autofrei und so dient der kurze Fussweg zum Bellevue dem tiefen Durch- und Einatmen in der klaren Bergluft. Das Bellevue selbst liegt inmitten eines 18’000 m2 grossen Parks. Vor dem Hotel steht als Insignie die hauseigene Stretch-Limousine. Wie Alles im Bellevue ist selbstverständlich auch der Wagen mit allem erdenklichen Luxus ausgestattet, wie wir zum Ende unseres Aufenthaltes erfahren werden. Und ebenfalls typisch für das Bellevue, wird diesem Bild gleich alles Elitäre oder Dünkelhafte genommen durch den Auftritt des Hoteldirektors Georges Ambühl. Er fährt auf seiner knatternden, schwarzen Harley vor. Im Gespräch bricht dann seine Leidenschaft für die Motoren und speziell für die Harley durch. Er ist in der Lage, den Motor selbst zu zerlegen und wieder in Gang zu bringen. Eine Passion, die viel über den kreativen Perfektionisten aussagt. Im Bellevue wechselt die Atmosphäre vom heimeligen «Geranien- und Chalet-Stil» des Dorfes zum kühlen Design im warmen Licht der Empfangshalle. Während bei der Hülle des Baus mehrheitlich klassische Elemente (Treppenhaus, Lüster), Formgebung (Bogenfenster, geschwungener Erker, Balustrade) und warme Farben (weiss, Erdfarben, Gelbtöne) dominieren, setzen das Mobiliar, die Bilder, Skulpturen, Dekorationen und die technischen Elemente die modernen Kontrapunkte. Allem gemeinsam ist der Anspruch an höchste handwerkliche Qualität, und der trotz allem Luxus sehr aufmerksame Umgang mit dem Raum. So entstehen kunstvoll gestaltete Räume mit grosszügigen Dimensionen in denen alle Gegenstände aus besten Materialien gefertigt sind und in denen sich die anspruchsvollsten Gäste aus aller Welt sofort heimisch fühlen. Für den Umbau wurden sowohl einheimische Architekten (Gottfried Hauswirth, Erich Reichenbach) als auch bekannte Designer (Rosmarie Horn von Theo Jakob) engagiert. Dies wirkte sich vor allem in der sehr kurzen Umbauphase positiv aus. Die Einheimischen wussten, wie sie Hindernisse & Schwierigkeiten vermeiden oder dann schnell angehen und beseitigen konnten, die bekannten Designer sorgten für den modernen, eben nicht der Tradition Gstaads verpflichteten Ausgestaltung des Bellevues. So entstand mitten in Gstaad ein neues Hotel der Luxusklasse, welches das traditionelle Gästesegment um eine Facette bereichert. Im Bellevue trifft man Leute, welche modernen Luxus zwar schätzen und lieben, aber die steife Etikette und das Blitzlicht meiden. So gehören zum Beispiel Roger Federer und Keanu Reeves zu den Gästen im Bellevue. Sie finden hier genau das Ambiente, das sie auch selbst verkörpern: Höchste Ansprüche an klares, modernes Design, Jugendlichkeit, Sportlichkeit, Einzigartigkeit. Und im Bellevue ist dies alles eingebettet in die Vertrautheit einer beschützten Privatsphäre.

Die Geschichte eines Märchens
Die Geschichte des Bellevues ist ein eigentliches Märchen. Das Haus wurde in den Jahren 1913–14 von der Grand Hotel Bellevue und Kurhaus AG gebaut und im Herbst 1922 an das Ehepaar Fritz und Margrit Oesch-Zbinden verpachtet. Dank ihrer erfolgreichen Arbeit konnten Margrit und Fritz Oesch 1925 das Hotel käuflich erwerben. In den folgenden Jahren modernisierten sie das Haus und errichteten Appartements für höhere Ansprüche. Es entstand ein Billardraum, eine Bar und das Restaurant français. All dies trug dazu bei, diesem gepflegten erstklassigen Betrieb eine angenehme Atmosphäre zu geben, in der sich die Gäste ausserordentlich wohl fühlten. Zu den berühmten Gästen des Bellevue zählten unter anderen die holländische Königin Juliana und der tunesische Staatspräsident Bourguiba. Auch die schottische Prominenz und weltberühmte Musiker, die zu den Festspielen nach Gstaad kamen, wählten das Grand Hotel Bellevue zu ihrem bevorzugten Aufenthaltsort. Das Hotel war auch bei schweizerischen Bundes- und Nationalräten sehr beliebt, und es wurden deswegen des öftern Sessionen der nationalrätlichen Kommissionen dort abgehalten. 1933 übernahm Fritz Oesch die Pacht des Bahnhofbuffets Thun. Das Hotel wurde anschliessend von verschiedenen Direktoren weitergeführt und schien zu Beginn der Neunziger Jahre das bekannte Schicksal vieler Hotels zu erleiden. Fehlende Mittel für längst nötigen Investitionen liessen das Haus in die Bedeutungslosigkeit absinken. Niemand schien den Schlaf der einstigen Schönheit im verwunschenen Park beenden zu können. Dann betrat mit Thomas Straumann der lang ersehnte Prinz die Bühne und mit Eröffnung des Bellevues am 6. Dezember 2002 beschenkte er sich und die Schweizer Hotellerie mit einem kleinen Schloss im prächtigen Park.



High tech – high touch. Das Wesentliche am Rande der PerfektionIn Begleitung meiner elfjährigen Tochter Salome begebe ich mich aufs Zimmer. Auch hier «high tech – high touch» in bester Manier. Ein Notebook mit Wireless Zugang zum Internet, CD und DVD Spieler, B&O Musik und Fernsehanlage, ausgesuchteste und edelste Materialien bei den Möbeln, freistehende Badewanne mit Fernseher. Luxus, aber ohne Überschwang, sondern immer in der Reduktion auf das Wesentliche. Nichts fehlt, nichts ist zu viel. Der Blick aus dem lichtdurchfluteten Zimmer geht in den Park und von da über das Dorf hinweg in die angrenzenden Hügel und Berge. Jedes Zimmer ist durch das Design und die Ausgestaltung einzigartig. Die Suiten «Asie», «Etoiles» und «Bellevue» greifen ein Thema auf und geben eine gelungene architektonische und gestalterische Interpretation. Wer die kühle, geradlinige, zen-hafte Leere sucht, wählt «Asie», wer die etwas traditionellere Luxushotellerie in entstaubter Form erleben will, wird sich in der «Bellevue»-Suite wohl fühlen, und wer im Bade nur noch von den Sternen bedeckt sein und die befreiende Wirkung des Nachthimmels direkt erfahren möchte, entscheidet sich für «Etoiles».Die Zimmer konkurrenzieren nie mit der verschwenderischen Natur und der gewachsenen Gemütlichkeit des Dorfes, sondern setzen einen erfrischend generösen Ergänzungspunkt. Aus dem Zimmer lässt sich die Welt als Ort der Grosszügigkeit erahnen. Alles wirklich Wesentliche ist hier in einer fast perfekten Form vorhanden. Für den Rest lockt die Welt nach draussen.



Überflutung und Entleerung der Sinne, ein Mittel gegen den Knopf im KopfNach einer Ruhepause, Salome nutzte diese, um auf den Wellen des Internets zu surfen, ist das Eintauchen in reale Wellen angesagt. Auch im Wellnessbereich orientiert sich das Bellevue an der Spitze des heute Bekannten und setzt in der Umsetzung Massstäbe, an denen sich die Luxushotellerie in Europa messen lassen muss. Während Salome die Weiten des Hallenbades durchpflügt und ertaucht, bereite ich mich im Jacuzzi auf ein stilles Vergnügen in der Spa-Welt vor. Daraus wird dann aber vorerst nichts, da die Tochter den Fitnessraum gesichtet und mit Blick auf mein doch sehr verschwommenes virtuelles «Waschbrett» entschieden hat, dass wir hier eine Zwischenrunde einlegen. Ansonsten bin ich nicht so begeistert von den modernen Folterinstrumenten und finde, dass die meisten Leute doch einen ziemlich entwürdigenden Anblick bieten bei der Unterwerfung unter die Quälmaschinen. Doch hier kommt eine unerwartete Spasskomponente dazu. Laufband, Fahrrad, Ergometer mit bequemer Sitzposition und alle ausgestattet mit tollem Display und Programmierfunktionen. Also die Qual schnell auf ein erträgliches Mass programmiert und aus mehreren TV-Kanälen einen passenden gewählt (MTV sorgt hier für ein Übermass an sportlicher Euphorie) und schon pedalt man unter Angabe der verbrannten Kalorien in die Cyberwelt. Lebensrettende Informationen wie Pulsfrequenz werden ebenso eingeblendet wie interessante Fakten zum laufenden Musikvideo. Erfahrene Mitarbeiterinnen geben gute Tipps und helfen bei Bedarf bei den richtigen Einstellungen an den High-Tech Geräten.

Nachdem Salome sich genügend erschöpft und ich mich wieder erholt habe, freue ich mich um so mehr auf die Spa-Landschaft. Alles ablegen und eintauchen in eine Welt des fantastischen Luxus. Überflutung und Entleerung der Sinne. Düfte von Kamille, Lavendel, unzähligen Kräutern, kühlend, klärend, betörend, in wechselnden Wellen im Blüten- und Kräuterdampfbad. So geklärt und berauscht eine kurze Dusche und dann in die Biosauna. Zu Beginn gleich einen Aufguss, der verschiedene natürliche Aromen freisetzt und dann hinlegen. Während die Augen geschlossen sind, wirken von aussen die Farben der Lichttherapie. Rot (Leben), Blau (Zufriedenheit), Gelb (Kommunikation), Grün (Ausgeglichenheit) bescheinen und durchdringen im Wechsel Körper, Geist und Seele, die da liegen und doch woanders sind. Die Sauna ist ein herrlicher Ort um viele Selbste zu erschaffen, sie nebeneinander entstehen und agieren zu lassen. Ein Sein in der Welt des Überflusses, eines in der Welt der Leere, eines im Heute, eines im Morgen. Und während die Selbste entstehen, der Rückzug in die Stille des Ichs. Das Geschenk der tiefen Stille, Reduktion in der Form, Reduktion im Sein. Danach mit festem Schritt wieder ins Jetzt, den Körper in der Eisgrotte mit frischem Eis einreiben, ein Gang ins osmanische Dampfbad. Inhalationsdampf, Strahlungswärme und ätherische Öle verwöhnen und klären Atemwege und Haut noch einmal. Das Leben hängt am Atem. Klarheit des Atems schafft Freiräume. Deshalb noch eine Viertelstunde in die Soleinhalationsgrotte. Meersalzsole, Eukalyptus und Minze pflegen Lugen und Bronchien. Die Vorbereitung für den Übergang in die Aussenwelt gelingt am Besten im Ruheraum. Im Bellevue Spa gibt es Alles, was gut tut in der besten Form.

Einzigartig ist das Konzept gegen den „Knopf im Kopf“. Ausgewählte Bücher, Filme, Musik und Bilder werden immer wieder neu zusammengestellt und liegen Abends im Zimmer als Wellness-Programm vor. Das Programm kann man im Zimmer auf dem kabellosen Laptop geniessen, oder aber im hauseigenen Kino auf sich wirken lassen. Auch die Restaurant- und Barangebote sind auf dieses spezielle Wellness-Angebot abgestimmt. Weiter ist in einer umfassenden Betreuung von Körper, Geist und Seele bis anhin noch kein Hotel gegangen. Schön, in Gstaad am Ufer einer neuen Grenze zu sein. Es empfiehlt sich, vor dem Hotelaufenthalt im Internet schon einmal das Angebot des Bellevue Kopf-Wellness-Programmes anzuschauen. Vielleicht beginnt die besondere Art des Verwöhnens ja dann schon zu Hause.



Von Allem das Beste, auf seine Essenz reduziertWo Alles so überaus reich und doch konzentriert angerichtet ist, darf auch von der Küche eine spezielle Leistung erwartet werden. Und die Erwartung wird mehr als erfüllt. Während im mit 16 GaultMillau Punkten bewerteten «Prado» die Gourmetküche von Matthias Droz und seiner Brigade zelebriert wird, bekommt der Gast im «Coelho» (14 GaultMillau Punkte) die teilweise gleichen Gerichte im lockereren Ambiente serviert. In beiden Restaurants sind die Qualität der Produkte und die Kreativität in der Zubereitung auf die Gesamtphilosophie des Bellevues ausgerichtet: Von Allem das Beste, auf seine Essenz reduziert. Es ist ein schöner Abend anfangs August, wir entscheiden uns deshalb, draussen im Garten des «Coelho» zu essen. Mit einem Degustationsmenu «Le petit Prado» bekommen wir das Beste aus beiden Küchenwelten. Zu Beginn eine Blumenkohl Panna cotta mit Kaviar und Carabinieros, gefolgt von einem Saiblingsfilet mit Colonnata Speck auf Lauchkompott mit Balsamico und Olivenöl. Bis hierher war schlicht Alles perfekt im Geschmack und in der Zubereitung. Es ist eine moderne Interpretation traditioneller Werte in der Küche. Alles frisch und ohne Schnörkel, die Raffinesse liegt in der Kombination und in der Qualität der Produkte.

Während des Essens kommen wir ins Gespräch mit den Tischnachbarn, einem jungen Paar, er Schweizer, sie Australierin. Und auch hier zeigt sich eine Qualität des Bellevues. Die Gäste kommen sich in der ungezwungenen Atmosphäre schnell näher, es ergeben sich spannende Gespräche, ohne jegliche Knöpfe in den Köpfen. In der Zwischenzeit hat sich der laue Sommerwind in ein stürmisches, mit Böen durchsetztes Grollen verwandelt. Die ersten Gäste flüchten ins Haus, denjenigen die draussen bleiben möchten, wird eine wärmende Wolldecke angeboten und die mobilen Heizstrahler werden installiert. So lässt sich der kühlen und windigen Nacht trotzen.

Für viel zusätzliche Wärme und Licht sorgt der Wein.Ca’ Marcanda, «Magari» 2001. Gaja konnte das Weingut in Castagneto Carducci (Maremma) erst nach zehnjährigen, zähen Verhandlungen von einem Bauunternehmer aus Elba erwerben. Daher der Ca’ Marcanda (das Haus der langen Verhandlungen). Der Architekt Giovanni Bo hat mit ursprünglichen Materialien (Stein, Glas, Holz, rostigem Metall) und speziellen Lichtspielen ein beeindruckendes Repräsentationsgebäude in einem Hain von alten Olivenbäumen erstellt.Der Reichtum und die Verpflichtung zur Perfektion verbinden Ca’ Marcanda mit dem Bellevue. Der Wein besticht mit intensiver Heidelbeer und Johannisbeertönen und einem wundervoll langen Abgang. Aus der Küche wird als nächster Gang ein Perlhuhnbrüstchen aus Gruyere serviert, gefüllt mit Pilzen aus der Region, begleitet von Kartoffelpuffer und Gemüsegarnituren. Unsere Tischnachbarn verabschieden sich, (wir sind übrigens DIE … und nächstes Jahr wieder hier), aber nein, der Name sei hier nicht verraten, schliesslich ist es gerade die verschwiegene Vertrautheit, welche die Gäste im Bellevue so schätzen. Der Gesangsverein aus Gstaad beendet den Tag bei einem Glas Wein und einigen kulinarischen Häppchen im Coelho und sorgt noch einmal für eine neue Gästekulisse. Ein beglückender Tag verabschiedet sich im Rauschen der Bäume.



Die WunschlisteAm nächsten Tag müssen wir zeitig weiter. Als letzte Verwöhnattacke werden wir in der Hotellimousine an den Bahnhof gefahren. Das Bellevue ist eine Insel des Luxus in einem Meer von natürlichem und geschaffenem Reichtum in Gstaad. Hier gibt es keine unerfüllten Wünsche und wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung. La vue est belle.


Ausführliches Gespräch mit Georges Ambühl 
Mit dem Bellevue hat sich Thomas Straumann einen Traum erfüllt. Georges Ambühl hat die Zeit der Erfüllung miterlebt und muss nun dafür sorgen, dass der Traum weiter geträumt werden kann, auch in der Wachphase. Was es dazu braucht und wie das Märchenschloss sich weiter entwickeln soll, eröffnet Georges Ambühl im Moneycab Interview. weiter… Info & AdresseDas HotelKategorie5 SterneZimmer35AdresseHauptstrasse
CH-3780 GstaadTelefon +41(0)33 748 00 00Fax +41(0)33 748 00 [email protected]tungGeorges und Béatrice AmbühlGeöffnetGanzjährig
Die Preise*Zimmerpro Nacht und ZimmerDoppel360 bis 700 FrankenDoppel700 bis 1700 Franken*inklusive freiem Eintritt ins Bellevue-SPA, Service und Mehrwertsteuer. Frühstück und Kurtaxen sind nicht im Zimmerpreis inbegriffenDas Moneycab Rating 
 Das Moneycab Rating stützt sich auf folgende Kriterien:1Persönliche Erfahrung der(s) Moneycab Testerin/Testers2Wertung der grossen Hotelführer3Wertung der grossen Restaurantführer4Zugehörigkeit zu führenden Hotelvereinigungen5Qualitätskontrollen führender Hotelvereinigungen 
Einfach Perfekt 
Sehr gut 
Gut 
Akzeptabel 
Nein, so nicht
Architektur & Design 
Thomas Straumann hat sich mit Hilfe der Architekten Hauswirth und Reichenbach und der Designerin Rosmarie Horn von Theo Jakob einen Traum erfüllt. Das Bellevue repräsentiert in Gstaad einen neuen Typus der Luxushotellerie. Cooles aber eben nicht unterkühltes Design in der Hülle eine Schlösschens im traumhaften Park. High tech – high touch bestimmen den Ton im Innern. Edle Materialien, modernes Design in schöner Reduktion machen das Bellevue zum Hafen urbaner Geniesser im Berner Oberland.
Führung & Personal 
In der intensiven und kurzen Zeit des Umbaus hat sich im Bellevue eine verschworene Mannschaft um Béatrice und Georges Ambühl gebildet. Alle haben sich spürbar und mit grosser Freude dem absoluten Wohlbefinden ihrer Gäste verpflichtet, wobei der Schutz der Privatsphäre eine besondere Bedeutung geniesst. Die natürliche Freude und Freundlichkeit aller Mitarbeiter führt zu einer entspannten Atmosphäre. Man kommt gerne hierher zurück, weil man sich auch auf die Menschen im Bellevue freut.
Essen & Trinken 
Das Beste aus asiatischer und abendländischer Küche, raffiniert kombiniert, reduziert auf seine Essenz, optisch verführerisch dargeboten: Matthias Droz und seine Küchencrew nehmen die Tonalität des Hauses auf und sorgen dafür, dass das Bellevue auch kulinarisch wieder zur Spitze der Schweizer Hotellerie gehört. Im Prado, dem mit 16 GaultMillau Punkten bewerteten Gourmetrestaurant wird eine spannende Kombination zwischen Ost und West gestaltet. Die qualitativ gleiche Küche in etwas lockererem Ambiente findet der Gast im Coelho (14 GaultMillau Punkte). Vor dem Essen trifft man sich zum anregenden Gespräch oder zur Lektüre in der Bellevue Bar. Der Abend klingt bei einer Live Jazz Performance in der Porsche 911 Bar aus. Der Weinkeller alleine ist schon eine Reise ins Berner Oberland wert. Auch Unbekanntes lässt sich mit Hilfe des Sommeliers Mathieu Zimmermann zu sehr fairen Preisen im Keller des Carnotzet entdecken.
Umgebung & Freizeit 
Die Gegend um Gstaad ist ein wogendes Meer von Hügeln, mit Bergspitzen als zischenden Schaumkronen. Sommer und Winter bieten ihren eigenen Zauber und tausend Möglichkeiten in der Landschaft aufzugehen. Ski, Snowboarden, Golf, Mountain Biking, Wandern, Klettern, genüssliche Zugfahrten, Konzerte, Museen, Galerien, Polo- und Tennisturnier. Gstaad bietet seinen Bewohnern und Gästen eine Fülle von Möglichkeiten, sich ohne Druck und Hektik in einer fantastischen Landschaft wohl zu fühlen und zu erholen.

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